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Raymon Gravel Bikes: deutsche Ingenieurskunst für Asphalt, Schotter und alles dazwischen
Raymon baut Gravel Bikes mit klarem Anspruch: ein Rad, das auf der Hausrunde genauso überzeugt wie auf der Bikepacking-Tour ans Mittelmeer. Bei nanobike.de findest du das Gravel-Lineup von Raymon in voller Breite: vom alltagstauglichen Aluminium-Einstieg bis zum leistungsoptimierten Carbon-Bike.
Was alle eint? Eine durchdachte Rahmengeometrie, hochwertige Komponenten und der Anspruch, Vielseitigkeit nicht nur zu versprechen, sondern auch zu bauen.
Welches Raymon Gravel Bike passt zu dir?
Raymon teilt sein Gravel-Lineup in zwei Familien auf:
- das Aluminium-Modell Territ für Pendler, Tourenfahrer und Einsteiger
- die Carbon-Linie Soreno für ambitionierte Fahrer mit sportlicheren Ansprüchen
Innerhalb dieser Plattformen stehen verschiedene Modelle zur Wahl, jedes mit eigenem Einsatzschwerpunkt und eigener Ausstattung. Im direkten Vergleich wird deutlich, welches Bike welche Stärken mitbringt.
Raymon: jung, aber kein Newcomer
Die Marke Raymon ist erst seit 2018 am Start, hinter ihr stecken aber alte Bekannte der E-Bike-Welt: Die Gründerfamilie Puello hat zuvor jahrelang Haibike geprägt und kennt den deutschen Markt aus dem Effeff. Heute gehört Raymon zur österreichischen Pierer Mobility-Gruppe. Entwickelt wird in Schweinfurt, einer der traditionsreichsten Fahrrad-Standorte Deutschlands.
Wer Raymon kennt, kennt die Marke meist über ihre E-Mountainbikes mit Yamaha-Antrieb. Die enge Partnerschaft mit Yamaha hat dem Hersteller in der E-MTB-Szene einen Namen gemacht. Im Gravel-Segment geht Raymon einen anderen Weg: Die Territ- und Soreno-Modelle sind reine Muskelmaschinen mit klassischen Shimano- oder SRAM-Antrieben.
Territ oder Soreno? Aluminium oder Carbon?
Bei Raymon laufen die Gravel Bikes in zwei Baureihen. Der wichtigste Unterschied steckt im Rahmen.
Territ: der Aluminium-Allrounder
Der Territ-Rahmen besteht aus einer hochwertigen Aluminium-Legierung (Alloy 6061) und kommt mit einer Carbon-Gravel-Disc-Gabel, die feine Vibrationen schluckt, ohne schwammig zu werden. Die Rahmengeometrie ist auf einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit ausgelegt: längerer Radstand für Laufruhe auf Schotter, dazu höherer Stack für eine entspannte Kopfposition auf langen Touren. Im Rahmen ist Platz für die ab Werk montierten Maxxis-Reaver-Reifen in 40 oder 45 mm.
Wer mit dem Territ liebäugelt, bekommt für vergleichsweise wenig Geld viel Gravel-DNA. Bei den Pendler-Varianten Pro Street und Auto Street kommt die volle Alltagstauglichkeit dazu: Schutzbleche, Beleuchtung mit Nabendynamo und ein MIK-kompatibler Gepäckträger sind ab Werk montiert. Nichts mit nachrüsten – du kannst direkt losfahren!
Soreno: die Carbon-Linie für ambitionierte Fahrer
Der Soreno-Rahmen besteht aus Raymons MLC-Composite-Carbon, wiegt nackt nur etwa 1,68 kg und besitzt eine integrierte Sattelklemmung, eine abgesenkte Kettenstrebe sowie einen UDH-Standard für den Schaltauge-Austausch. Die Geometrie ist sportlicher als beim Territ, die Sitzposition liegt etwas tiefer, das Fahrverhalten wirkt direkter. Wer vom Rennrad kommt, fühlt sich auf dem Soreno schnell zu Hause.
Carbon kostet, das ist klar. Aber mit dem Soreno Pure zeigt Raymon, dass ein vollwertiges Carbon-Gravelbike inklusive Shimano GRX 1x12-Antrieb auch unter 2.000 Euro funktioniert. Damit ist die Carbon-Einstiegsschwelle bei Raymon deutlich niedriger als bei vielen Mitbewerbern.
Raymon Gravel Bikes im Vergleich
Raymon Territ Comp: der pragmatische Einstieg
Kein Schnickschnack, aber mit kompletter Ausstattung.
- Antrieb: Shimano CUES 1x10, 11-48-Kassette, 40T-Kurbel
- Bremsen: hydraulische CUES-Scheibenbremsen
- Reifen: Maxxis Reaver 45 mm
- Gewicht: 11,5 kg
- Für wen: Gravel-Neulinge, die sofort losfahren wollen
Raymon Territ Pro Street: Gravel trifft Pendlerlogik
GRX-Plattform plus die komplette StVZO-Ausstattung.
- Antrieb: Shimano GRX 2x11, 11-34-Kassette
- Bremsen: Shimano GRX hydraulisch
- Reifen: Maxxis Reaver 45 mm
- Gewicht: 13,1 kg
- Für wen: tägliche Pendler, die ein Gravel mit voller Alltagsausstattung suchen
Raymon Soreno Pure: Carbon für Einsteiger
Carbon-Gravelbikes sind im Markt unter 2.000 Euro selten. Das Soreno Pure schließt diese Lücke mit einer Bikepacking-tauglichen Übersetzung.
- Rahmen: MLC Composite Carbon
- Antrieb: Shimano GRX 1x12, 10-51-MTB-Kassette, 40T-Kurbel
- Bremsen: Shimano GRX hydraulisch
- Reifen: Maxxis Reaver 45 mm
- Gewicht: 10,4 kg
- Für wen: Carbon-Neulinge, die ohne hohes Investment umsteigen wollen
Raymon Soreno Ultra: Top-Carbon und tubeless ready
Carbon-Laufräder, tubeless-ready, Top-Komponenten. Das Maximum aus dem Soreno-Konzept.
- Rahmen: MLC Composite Carbon
- Antrieb: Shimano GRX Di2 2x12, 48/31T-Kurbel, 11-34-Kassette
- Bremsen: Shimano GRX hydraulisch, 160 mm Center-Lock
- Reifen: Schwalbe G-ONE R PRO Evo, 45 mm, tubeless ready
- Gewicht: 8,5 kg
- Für wen: Race-orientierte Carbon-Fahrer, die keine Kompromisse eingehen
Weitere Modelle im Überblick
- Territ Pro: Touren-Workhorse mit GRX 2x11, 11,2 kg
- Territ Auto Street: Pendler mit Shimano Cues Q-Auto Automatikschaltung, 13,7 kg
- Territ Ultra: Aluminium mit SRAM Apex AXS Funkschaltung, 10,6 kg
- Soreno und Soreno Pro: Carbon-Mittelklasse mit Shimano GRX
Schaltung, Rahmengeometrie und Reifen: das macht den Unterschied
Schaltung: 1-fach, 2-fach, mechanisch, elektronisch
Bei den Raymon-Gravelbikes ist das gesamte Schaltspektrum vertreten. Wer es einfach mag, fährt mit der 1×10 oder 1×12 von Shimano (CUES oder GRX): nur ein Schalthebel, weniger Wartung, kein Umwerfer, der bei Schlamm zickt. Feinere Gangabstufungen liefert die 2×11 GRX, wie sie im Territ Pro und Pro Street verbaut ist. Und wer den nächsten Schritt machen will, landet bei den elektronischen Funkschaltungen: SRAM Apex XPLR AXS im Territ Ultra oder Shimano GRX Di2 in Verbindung mit der automatischen Cues Q-Auto im Auto Street.
Rahmengeometrie: das stille Erfolgsgeheimnis
Die Geometrie eines Gravel Bikes entscheidet, ob du nach 80 Kilometern entspannt aussteigst oder dich aus der Hocke schälen musst. Raymon setzt bei Territ und Soreno auf eine moderate Endurance-Geometrie mit etwas längerem Oberrohr, niedrigem Tretlager und einem flacheren Lenkwinkel als beim klassischen Rennrad. Das Ergebnis: stabile Laufruhe auf Schotter, ohne dass das Bike auf der Straße träge wirkt. Die Reach- und Stack-Werte sind so abgestimmt, dass du dich sportlich, aber nicht extrem auf den Lenker legst.
Reifen: gemischtes Gelände in 40 oder 45 mm
Die meisten Raymon-Gravelbikes kommen mit Maxxis Reaver in 40 oder 45 mm. Das ist eine gute Wahl für gemischtes Gelände: niedriger Rollwiderstand auf Asphalt, ausreichend Grip auf Schotter, genug Volumen, um Schläge zu schlucken. Die ab Werk montierten Reifen sind quer durch das Raymond-Sortiment tubeless-fähig. Beim Soreno Ultra ist das komplette Setup direkt darauf abgestimmt.
Was Raymon im Gravel-Segment besonders macht
Drei Dinge fallen auf, wenn man sich die Raymon-Gravel-Palette anschaut:
- Die Modellpolitik ist evolutionär. Statt jedes Jahr komplett neue Konzepte zu launchen, entwickelt Raymon bewährte Plattformen wie Territ und Soreno weiter. Das bedeutet für dich: Die Ersatzteilversorgung bleibt gut, der Wiederverkaufswert sinkt nicht ins Bodenlose, und du kaufst kein Modell, das in zwei Jahren als „veraltet“ gilt.
- Die Ausstattung ist konsequent. Auch im günstigen Territ Comp findest du eine Carbon-Gravel-Gabel, hydraulische Scheibenbremsen und Maxxis-Reifen. Das ist nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse.
- Der Preis-Leistungs-Faktor stimmt. Raymon nutzt seine Konzern-Größe, um Komponenten in einer Menge einzukaufen, die kleinere Hersteller nicht schaffen. Davon profitierst du als Käufer.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Ein Gravel Bike begleitet dich über Jahre, da lohnt sich der Blick auf die Details. Bevor du dich für ein Raymon entscheidest, solltest du dir über folgende Punkte im Klaren sein:
- Einsatzbereich: Der Alltag entscheidet, welches Raymon zu dir passt. Pendelst du täglich? Territ Pro Street oder Auto Street. Fährst du lange Touren? Soreno Pure oder Pro. Willst du es leicht und sportlich? Territ Ultra oder Soreno Ultra.
- Rahmenmaterial: Aluminium ist günstiger, robuster und stoßresistenter. Carbon ist leichter, dämpft Vibrationen besser und fühlt sich auf Asphalt direkter an.
- Schaltung: 1-fach ist wartungsarm und unkompliziert, 2-fach bietet engere Gangabstufungen für lange Asphaltpassagen. Funk- und Automatikschaltungen nehmen dir die Schaltarbeit im Stop-and-Go ab.
- Rahmengröße: Raymon liefert die meisten Gravel-Modelle in den Größen XS bis XL. Wer unsicher ist, sollte vor dem Kauf ein professionelles Bike-Fitting in Anspruch nehmen. In unserem Shop in Berlin-Köpenick gehört das zum Service.
Was nanobike rund um dein Raymon Gravel Bike bietet
Ein Gravel Bike ist mehr als ein Rahmen mit Reifen. Damit du das volle Potenzial ausschöpfen kannst, findest du bei nanobike.de das komplette Zubehör: passende Gravel-Bike-Taschen für Bikepacking, Ortlieb-Taschen für maximale Wasserdichtigkeit, Gravel-Helme, Gravel-Schuhe und Bekleidung für jede Witterung. Wer das Bike als Pendler nutzt, kann es über JobRad-Leasing finanzieren, sofern der Arbeitgeber den Service anbietet.
Vor Ort in Berlin-Köpenick wartet ein Ladengeschäft mit eigener Werkstatt, in dem du Probe fahren, dich beraten lassen und dein Rad professionell einstellen lassen kannst. Wer remote bestellt, bekommt das Bike komplett vormontiert geliefert. Bei Fragen zur richtigen Modellwahl hilft entweder unser Online-Kaufberater oder ein direkter Anruf in Berlin.
Telefon: 030 617 95 856
Mo. – Fr., 09:00 – 17:00 Uhr
E-Mail: info@nanobike.de
Kaufberater: https://production.neocomapp.com/