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Gravel Bike Cannondale
Zwei Modelle, zwei Welten. Topstone oder SuperX – an dieser Gabelung entscheidet sich bei Cannondale alles. Das eine ist der komfortable Abenteurer mit gefedertem Hinterbau, Staufach im Unterrohr und Anschraubpunkten für alles, was eine lange Tour braucht. Das andere ist ein durch und durch rennsportorientiertes Gravel Bike, speziell dazu entwickelt, um immer eine oder mehrere Fahrradlängen voraus zu sein.
Dazwischen liegt kein Kompromiss, sondern eine klare Entscheidung. Dieser Überblick hilft dir, deine Auswahl zu treffen:
- Topstone Carbon steht für Komfort, Touren und Bikepacking
- SuperX steht für Tempo, Effizienz und Gravelrace
Beide sind Vollcarbon und nutzen die Proportional-Response-Bauweise: Cannondale stimmt das Carbon für jede Rahmengröße einzeln ab. So fährt sich ein kleiner Rahmen nicht bretthart und ein großer nicht zu weich – jede Größe liefert dieselbe ausgewogene Mischung aus Steifigkeit und Komfort. Der Rest ist eine Frage des Charakters.
Cannondale Gravel Bikes im Überblick
| Plattform | Charakter | Ideal für | Besondere Stärken |
|---|---|---|---|
| Topstone Carbon | komfortabler Allrounder & Adventure-Bike | Touren, Bikepacking, lange Tage, gemischter Untergrund | KingPin-Hinterbaufederung bis 30 mm am Sattel, StashPort-Staufach, viele Anschraubpunkte, Reifenfreiheit bis 52 mm |
| SuperX | konsequenter Race-Graveler | Gravel-Rennen, schnelle Runden, Tempojäger, auch Cyclocross | Aero-Carbonrahmen, niedriges Gewicht, OutFront-Geometrie, komfortabler und spürbar gedämpfter Hinterbau trotz Race-Fokus |
Warum ein Cannondale Gravel Bike?
Ein Gravel Bike von Cannondale lohnt sich vor allem, wenn dir diese Punkte wichtig sind:
- eine klare Trennung zwischen Komfort-Allrounder und Race-Maschine statt eines lauwarmen „kann alles ein bisschen“
- echte Eigenentwicklungen wie KingPin-Federung und die gruppenspezifische Bauweise statt Technik von der Stange
- Vollcarbon über die komplette Auswahl, vom günstigen Einstieg bis zum Topmodell mit elektronischer Schaltung
- Rennsport-Hintergrund mit Substanz: Cannondale gewinnt mit dem SuperX Gravel-Rennen
- lebenslange Rahmengarantie und durchdachte Details wie StashPort-Staufach, UDH und integrierte Leitungen
Cannondale wirkt im Gravel-Segment technischer und eigenwilliger als viele Wettbewerber. Das liegt nicht nur an der Geometrie, sondern an einer Haltung: lieber eine eigene Lösung bauen als dem Standard hinterherfahren.
Welche Cannondale-Welt passt zu dir?
Topstone Carbon: der komfortable Abenteurer
Mit dem Topstone Carbon deckt Cannondale eine große Bandbreite des Gravelns ab – gebaut für lange Touren, wechselnden Untergrund und mehrtägige Abenteuer mit Gepäck. Das Herzstück ist die KingPin-Federung am Hinterbau. Sie nimmt Stößen und Vibrationen die Härte, bevor sie im Sattel ankommen, und fängt bis zu 30 mm ab. Das Beste daran: Sie ist wartungsfrei und kostet beim Antritt weder Kraft noch Tempo. Dazu kommen das StashPort-Staufach im Unterrohr, viele Anschraubpunkte für Gepäck und Flaschen sowie eine entspannte, komfortable Sitzposition. In den Rahmen passen Reifen bis 52 mm, in die Gabel sogar bis 56 mm – genug Reserve für gröberen Untergrund.
Bei Nanobike bekommst du das Topstone Carbon in mehreren Ausbaustufen:
- Topstone Carbon 4 Cues – der zugängliche Einstieg mit Shimano CUES
- Topstone Carbon 3 GRX (mehrere Farben) und 3 GRX 2x12 – der Sweet Spot mit Shimano GRX, 1x oder 2x
- Topstone Carbon 2 GRX – höherwertiger GRX-Aufbau
- Topstone Carbon 1 AXS – das Topmodell mit kabelloser SRAM-AXS-Schaltung
Typisch für das Topstone Carbon:
- komfortorientierte Geometrie für lange Distanzen
- KingPin-Federung ohne Mehrgewicht und ohne Nachteile beim Antritt
- Bikepacking-ready dank StashPort und vieler Montagepunkte
- viel Reifenfreiheit für gröberen Untergrund
- breite Modellspanne vom Einstieg bis zur elektronischen Schaltung
Unser Tipp: Das 3 GRX ist der heimliche Preis-Leistungs-Sieger. Du bekommst denselben Rahmen, dieselbe KingPin-Federung und dasselbe StashPort-Staufach wie in den teureren Ausführungen, dazu die mechanische Shimano GRX, die zuverlässig und präzise schaltet. Wer den Aufpreis für eine elektronische Schaltung nicht braucht, holt hier am meisten Bike fürs Geld.
SuperX: die schnelle Seite von Cannondale Gravel
Das SuperX verfolgt einen anderen Ansatz. Es ist Cannondales Gravel Bike für den Wettkampf, entwickelt mit einem Ziel: möglichst schnell über den Schotter. Der Rahmen ist windschnittig geformt, deutlich leichter als beim Vorgänger und liegt auch bei hohem Tempo satt und ruhig auf der Piste – gerade auf schnellen Abfahrten gibt das viel Sicherheit. Eine Federung wie beim Topstone gibt es hier nicht. Stattdessen sorgen ein schlankes Sitzrohr und eine spezielle Sattelstütze dafür, dass der Hinterbau spürbar mitfedert. Und obwohl das SuperX auf Tempo gebaut ist, schluckt es überraschend viel: Reifen bis 48 mm hinten und 51 mm vorne machen es auch auf gröberem Untergrund souverän, mit schmalen Reifen taugt es sogar fürs Cyclocross.
Bei Nanobike findest du das SuperX in diesen Stufen:
- SuperX 3 Carbon – der Race-Einstieg mit mechanischer Shimano-GRX
- SuperX 4 AXS – kabellos elektronisch über SRAM AXS
- SuperX Carbon 2 – das Performance-Topmodell der Nanobike-Auswahl
Typisch für das SuperX:
- race-orientierte, aerodynamische Bauweise
- niedriges Gewicht und direkter Vortrieb (rund 8,4 bis 9,1 kg je nach Modell)
- OutFront-Geometrie für eine satte Laufruhe bei hohem Tempo und Abfahrten
- hoher Heckkomfort trotz Race-Fokus, von Testredaktionen ausdrücklich gelobt
- tauglich für Cyclocross mit schmalen 33-mm-Reifen
Unser Tipp: Lass dich von der Race-Etikette nicht abschrecken. Der größte Aha-Moment beim SuperX ist nicht das Tempo, sondern wie geschmeidig das filigrane Sitzrohr mit der D-Stütze federt. Wer schnelle, lange Schotteretappen fährt und nur zwei Flaschenhalter plus eine Oberrohrtasche braucht, bekommt hier mehr Komfort, als der Rennsport-Look vermuten lässt.
Wo und wann fährst du welches Modell?
Topstone Carbon ist in seinem Element bei:
- mehrtägigen Bikepacking-Touren mit Gepäck
- langen Schotter- und Waldweg-Runden, bei denen Komfort über Sekunden geht
- gemischtem Terrain aus Straße, Feldweg und ruppiger Piste
- Pendel- und Alltagseinsätzen, sobald du Schutzbleche oder Träger willst
SuperX ist in seinem Element bei:
- Gravel-Rennen und schnellen, ambitionierten Trainingsrunden
- langen, windigen Renntagen, an denen Aero und Gewicht zählen
- schnellen, weit gezogenen Schotter-Abfahrten
- gelegentlichen Cyclocross-Einsätzen mit schmalen 33-mm-Reifen
Rahmen & Material: Carbon, KingPin und die Alu-Frage
Kurz und ehrlich: Die Cannondale-Gravel-Auswahl bei Nanobike ist aktuell komplett Carbon. Beim Material entscheidest du dich hier also nicht zwischen Alu und Carbon. Stattdessen hast du die Wahl zwischen zwei Rad-Philosophien:
- Topstone Carbon – Carbon plus KingPin-Federung und SAVE-Komfortkomponenten. Für dich geeignet, wenn Komfort, Tour und Bikepacking im Vordergrund stehen.
- SuperX Carbon – Aero-Carbon ohne Federgelenk, dafür leichter und windschnittiger. Für dich passend, wenn Tempo und Effizienz zählen
Cannondale baut das Topstone grundsätzlich auch in einer günstigeren Aluminium-Version. Bei Nanobike bekommst du Cannondale aktuell aber ausschließlich in Carbon. Wenn dich ein Alu-Graveller grundsätzlich reizt, findest du in der markenübergreifenden Kategorie Gravel Bikes Aluminium Modelle anderer Hersteller. Als Faustregel gilt: Carbon punktet bei Gewicht, Steifigkeit und Dämpfung (ideal für sportliche Vielfahrer), Aluminium beim Preis und der Robustheit (ideal für preisbewusste Einsteiger).
Worauf du beim Kauf eines Gravel Bikes von Cannondale achten solltest
1. Einsatzbereich zuerst. Radtour und Bikepacking sprechen fürs Topstone, Tempo und schnelle Rennen fürs SuperX.
2. Geometrie & Sitzposition. Das SuperX setzt dich tiefer und sportlicher auf das Rad als das Topstone – gut für Tempo, fordernder für den Rücken. Auch das Fahrgefühl unterscheidet sich: Das Topstone liegt ruhig und gutmütig und verzeiht viel, das SuperX fährt sich direkter und drängt spürbar nach vorn, bleibt bei hohem Tempo aber genauso stabil.
3. Schaltung. Mechanische Gruppen (Shimano GRX oder CUES) sind günstiger und unkompliziert, elektronische (SRAM AXS oder Shimano Di2) schalten auf Knopfdruck und teils ohne Kabel. Dazu die Bauform: ein Kettenblatt vorne (1x) ist simpel und wartungsarm, zwei Kettenblätter (2x) bieten mehr Gänge für jede Steigung – praktisch im bergigen Gelände.
4. Reifenfreiheit. Beide schlucken breite Reifen (Topstone bis 52 mm, SuperX bis 48/51 mm). Mehr Reifenfreiheit heißt mehr Reserve und mehr Toleranz bei Matsch.
5. Rahmengröße. Cannondale gibt die Maße einheitlich in Zentimetern an, und dank Proportional Response fährt sich jeder Rahmen gleich harmonisch. Wichtig ist nur, dass deine Größe lieferbar ist (das variiert je Modell).
6. Budget & Stufe. Geh am besten in drei Schritten vor: erstens dein Budget festlegen, zweitens die Plattform wählen (Topstone für Komfort und Tour, SuperX für Tempo und Race), drittens innerhalb dieser Plattform die passende Ausstattungsstufe nehmen. Cannondale nummeriert diese Stufen: Je niedriger die Zahl im Modellnamen (etwa Topstone 1 gegenüber Topstone 4), desto hochwertiger die Ausstattung und desto höher der Preis.
Cannondale-Wissen für deine Kaufentscheidung
- SuperX und der Windkanal: Cannondale entwickelt das SuperX bei 35 km/h im Windkanal – genau das Tempo, mit dem Profi Lachlan Morton 2024 auf der Vorgängerplattform das berühmte Unbound Gravel gewann, eines der härtesten Schotterrennen der Welt. Aus genau diesem Siegerrad ging das SuperX hervor. Das Leitmotiv dahinter: Mehr Komfort bedeutet mehr Tempo, weil ein entspannter Fahrer länger Leistung bringt.
- KingPin am Topstone: Cannondale beziffert den Komfortgewinn der Hinterbaufederung mit dem Effekt eines rund 9 mm breiteren Reifens – und das ohne Mehrgewicht.
- StashPort & Bikepacking: Das Staufach im Unterrohr plus passende Gravel-Bike-Taschen macht aus jedem Topstone einen ernsthaften Bikepacking-Begleiter.
Zwei Welten, eine klare Wahl – darum lohnt sich Cannondale
Cannondale beantwortet die Gravel-Frage nicht mit einem Kompromiss-Bike, sondern mit zwei klaren Charakterzügen. Das Topstone Carbon federt am Hinterbau, nimmt Gepäck für mehrere Tage auf und bleibt dort souverän, wo viele Gravel Bikes hart und unbequem werden – ein echtes Werkzeug fürs Abenteuer. Das SuperX ist dagegen auf Tempo gebaut: leicht, windschnittig und rennsporterprobt. Verbunden werden beide durch dieselbe Ingenieurs-DNA: größenspezifisches Carbon, eigenständige Technik und eine lebenslange Rahmengarantie.
Cannondale Gravel Bikes bei nanobike.de kaufen
Bei nanobike.de findest du Cannondale Gravel Bikes in einer für die Marke stimmigen Breite: vom Topstone Carbon 4 Cues als zugänglichem Einstieg über die GRX-Modelle des Topstone Carbon für Tour und Bikepacking bis zum Topstone Carbon 1 AXS mit elektronischer Schaltung. Dazu kommt das SuperX in mehreren Stufen – vom SuperX 3 als Race-Einstieg bis zum SuperX Carbon 2 für alle, die Gravel möglichst schnell und rennnah fahren wollen. So wählst du Cannondale nicht nur nach Ausstattung, sondern vor allem nach Charakter.
Wenn du noch unsicher bist, helfen drei einfache Fragen: Willst du eher Tempo oder Abenteuer? Komfort mit Federung oder pures Renntempo? Mechanische oder elektronische Schaltung? Daraus ergibt sich am Ende das Cannondale, das nicht nur zu deinem Fahrstil passt, sondern auch zu deinem Budget.
Telefon: 030 617 95 856 Mo. – Fr., 09:00 – 17:00 Uhr
E-Mail: info@nanobike.de
Kaufberater: https://production.neocomapp.com/